Vernetzen – verstricken – verheddern – verfangen: Vom Zwang sich vernetzen zu müssen

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Meine Keynote  beim ersten Barcamp an der Hochschule Magdeburg-Stendal (26. Juni 2014) zum Thema "Vernetzen – verstricken – verheddern – verfangen: Vom Zwang sich vernetzen zu müssen" wurde sehr positiv aufgenommen obwohl das Thema für viele neu war und in der Kürze wohl auch schwer verständich. Das Workshop zum Thema "Mindful-Management: Achtsamkeit und Anfängergeist" gemeinsam mit Bernd Bender vom Akazien Zendo in Berlin vermittelte dann am Nachmittag "Achtsamkeit" in der Praxis mit einigen Übungen.

 Drawing: Miriam Brody

Drawing: Miriam Brody

Vernetzen – verstricken – verheddern – verfangen: Vom Zwang sich vernetzen zu müssen

Social Media – sind ja nicht soziale Medien – genauso wenig wie personal Computers  persönliche Computer sind. Wir verbinden uns nicht – wir vernetzen uns und verheddern uns dabei heillos in einer unpersönlichen Umgebung die uns gleich einer Fata Morgana ein soziales Umfeld vorspiegelt das niemals greifbar wird. Die Schatten verflüchtigen sich schnell und wer eine direkte Erfahrung erhoffte wird enttäuscht. Dabei bieten Social Networks Interaktionsmöglichkeiten die in einer analogen oder gar physischen Kommunikationsumgebung in dieser Form gar nicht möglich wären. Das Bedürfnis nach Kommunikation verführt leicht dazu Interaktionsumfelder zu verwechseln und zu vermischen und schon vernetzen wir uns statt miteinander zu reden und zuzuhören. Achtsamkeit als Praxis der Interaktion ermöglicht die effektive und effiziente Nutzung von persönlicher Kommunikation ebenso wie von social Networks.